Lavendel (Lavandula angustifolia)

Mein absolutes Lieblingskraut 💙
Wirkt beruhigend, angstlösend, antibakteriell, pilzhemmend, schmerzstillend, insektenabwehrend und krampflösend. Lavendel wird bei Unruhezuständen, Reizmagen, nervösen Darmbeschwerden Blähungen sowie bei Schlafstörungen empfohlen. Kann als Tee, ätherisches Öl, Tinktur, Kräutersäckchen, Bäder, Ölauszüge, Salben, etc. angewendet werden.  Inhaltsstoffe: ätherische Öle, v.a. Linalylacetat, Gerbstoffen, Flavonoide und Cumarine 

Mädesüss (Filipendula ulmaria) 

Wirkt schmerzstillend, fiebersenkend, schweisstreibend, entgiftend, und entzündungshemmend. Es wird bei Erkältungen, Gliederschmerzen, Fieber und chronischen Schmerzen empfohlen. Gilt als natürlicher Ausgangsstoff des bekannten Apirins aufgrund des Inhaltsstoffes Salizin, welches in der Leber zu Salizylsäure umgewandelt wird.
Weitere Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Flavanoide, Schleimstoffe, Gerbstoffe. Kann als Tee oder Tinktur eingenommen werden. 

Ringelblume (Calendula officinalis) 

Vor mehr als 900 Jahren war Hildegard von Bingen eine der Ersten, welche die Ringelblume als Heilmittel bei Hauterkrankungen erwähnt und ausführlich beschrieben hatte. Besonders die Salbe aus den Blüten der Ringelblume gehört zumindest seit dieser Zeit zu den beliebtesten und sollte in keiner Hausapotheke fehlen. Die Ringelblume ist das wichtigste pflanzliche Heilmittel. Äusserlich, als Ölauszug, Salbe und Tinktur, bei schlecht heilenden Wunden, Narben, Hautentzündungen, Riss und Quetschwunden etc. aufgetragen, beschleunigt sie die Heilung, Sie wirkt entzündungshemmend und antiseptisch. 
Inhaltsstoffen: ätherische Öle, Saponinen, Glykoside, Flavonoide, Schleimstoffe.
Kann als Ölauszug, Salbe, Tee oder Tinktur angewendet werden. Zudem sind die Blüten essbar. 

Schafgarbe (Achillea millefolium)

Die Schafgarbe ist eine bewährte Arzneipflanze: Die Kommission E empfiehlt die Anwendung der Schafgarbe bei Appetitlosigkeit zur Anregung des Gallenflusses (choleretische Wirkung) und bei leichten krampfartigen Beschwerden im Magen-Darmbereich.

Die adstringierende und antibakterielle Wirkung macht die Schafgarbe zu einem guten Heilmittel gegen Entzündungen. So wird Schafgarbe auch für Sitzbäder bei krampfartigen und entzündlichen Zuständen im Unterleib (kleinen Becken) der Frau verwendet, zur Wundbehandlung und bei Reizungen im Magen-Darmtrakt. Die Schafgarbe liebt einen trockenen und sonnigen Standort. Meist findet man sie auf Wiesen, insbesondere auch Trockenrasen. Als zähe Pionierpflanze erobert sie neue Lebensräume auf Schuttplätzen und Wegrändern.